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Die Gründung des VEB StadtreinigungMit dem 28.9.1953 brach eine neue Ära an. Aus dem VEB (K) Müllabfuhr entstand der VEB (K) Stadtreinigung Rostock. Dieser Name sollte 37 Jahre lang erhalten bleiben. Seinen ersten Hauptsitz hatte der Betrieb in der Grubenstraße. Inzwischen war die Stadt gewachsen. Gleichzeitig wuchs auch die Technikausstattung: Zur Müllabfuhr gehörten 15 LKW und ein Spezialfahrzeug, als Personal standen 64 Mitarbeiter zur Verfügung. In den 50 er Jahren kam auch die blaue Oma, eine Kehrmaschine, zum Einsatz.
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Normalerweise wurden die 110 Liter Ringmülltonnen, die damals das Stadtbild beherrschten, mit dem damaligen Stand der Technik entsprechenden Gerät entleert. Allerdings war die moderne Abfuhr nicht in allen Stadtgebieten möglich. In sehr alten Straßen schleppten die Müllmänner die vollen Tonnen aus Kellern und Vorgärten sowie aus Höfen, dabei waren sie in dicke Staubwolken gehüllt.
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Der nächste Innovationsschub erfolgte 1973 mit dem Einsatz der BOBR. Ein solches Fahrzeug kostete damals 75.000 Mark. Häufig wurden die Fahrzeuge durch Bügeleisen und ähnlichen Metallschrott, der sich im Hausmüll befand, beschädigt. Dadurch wurde die planmäßige Entsorgung teilweise um Wochen zurückgeworfen. Die Skoda – BOBR - Fahrzeuge ersetzten nach und nach die Tramp. Inzwischen war die Stadtreinigung auch an ihren heutigen Sitz gezogen.
Die Winter in Mecklenburg sind selten harte Winter. In den meisten Fällen sind die Mengen an Schnee nicht besonders groß. Alle 9 – 10 Jahre haben wir in der Regel aber einen strengen Winter. Immer dann, wenn dieser Fall eintrat kämpften die Mitarbeiter der Stadtreinigung gegen die Naturgewalten. Das war z.B. im Winter 1978/79 und im Winter 1985/86 der Fall. In diesen Wintern waren auch unsere Schneefräsen im Dauereinsatz. Im Winter 1990/91 stellte die Stadtentsorgung ihre Streusalztechnik auf die umweltfreundliche Feuchtsalztechnologie um. Damit ist im Gegensatz zu den früher verwendeten Magnesiumchloridsolen eine wesentlich umweltverträglichere Lösung zum Zuge gekommen. Durch den Winterdienst der Stadtentsorgung werden die rund 400 km Straßenlänge und die dazu gehörenden Gehwege bearbeitet. Seit der Wende kann vor allem für die Reinigung der Gehwege auf wesentlich effizientere Technik zurückgegriffen werden. Selbstverständlich wurden aber auch im Zuge der Modernisierung des Fuhrparks die Räumfahrzeuge durch neue Technik ersetzt.
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