|
|
|||||
|
Juli 2008Bereits im Frühmittelalter hatte die Fäkalienentsorgung in der Stadt eine hohe Priorität. Die Zwischenlagerung von Exkrementen in so genannten Schwindgruben (heute eine wichtige archäologische Fundstätte) war üblich. Die Schwindgruben späterer Jahre wurden durch Tankwagen unterschiedlicher Form entleert. Da im 20. Jahrhundert die landwirtschaftliche Nutzung dieser Abfallprodukte nicht problemlos möglich war, wurden Sonderflächen oder Einleitungen ins öffentliche Netz genutzt. Heute sind alle Rostocker Haushalte an das öffentliche Abwassersystem angeschlossen, deshalb ist eine Entsorgung menschlicher Exkremente nicht mehr Aufgabe der Stadtentsorgung.
![]()
![]()
|